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Seile und die Grenzen ihrer Performance, Teil 2, Abb. 11. analyse-berg # 30 Winter25/26

Blogbeitrag erstellt von Christina Schwann

Datum: 09.06.2026

Lesezeit: 20 min

Diesen Beitrag finden Sie auch in der Sommer-Ausgabe 2025 des ÖKAS Fachmagazins analyse:berg #29.
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„Seilrisse von dynamischen Kletterseilen: Das letzte ungelöste Problem?“ lautete ein aufrüttelnder Titel in bergundsteigen vom Oktober 2024. „Scharfe Kanten und Seilrisse“, so die Übersetzung eines aktuellen Artikels der Norwegian Climbing Federation“, der sehr analytisch versucht, die Mechanik von Seilrissen in der Praxis zu beschreiben. Auch seitens der Seilhersteller, im Besonderen von Mammut/Teufelberger und Edelrid, wurden neue Wege beschritten, um die Performance gegenüber Seilrissen zu erhöhen. Was tut sich also gerade auf diesem Sektor, wie haben sich die dynamischen Seile entwickelt, gibt es Probleme und – wenn ja – welche?
Fragen, denen Bernt Prause nachgegangen ist. Hier der erste Teil seiner Serie zum Thema „Seile“, in dem er sich primär mit der Entwicklung der Seile bis heute beschäftigt.

Bernt Prause
Dipl.-Ing. (FH) Kunststofftechnik, PSA-Experte

Eine – vielleicht provokante – Behauptung vorweg: Es wird wahrscheinlich niemals 100-prozentige Sicherheit gegenüber Seilrissen geben. Auch wenn durch die aktuellen Entwicklungen mit dem Einsatz hochfester Faserwerkstoffe Seile selbst dort noch „performen“ können, wo Standard-Konstruktionen deutlich eher versagen würden.
Doch die Natur mit ihren unzähligen Variationen an Umfeldbedingungen, der Mensch selbst als Fehlerquelle u.v.m. bilden eine unlösbare Matrix, die zu Konstellationen führen kann, welche auch die Sicherheitsreserven der ausgereiftesten Seilkonstruktionen mit den derzeit zur Verfügung stehenden Fasermaterialien und Fertigungstechniken überschreiten.
100-prozentige Sicherheit wird nicht zu kaufen sein! Eigenverantwortung und Anwendungswissen werden immer die wichtigsten Faktoren bezüglich Sicherheit bleiben.

Seilrisse


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