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abb.4-Training-mit-leerem-Eisbad-aus-analyse-berg-sommer-2023

Blogbeitrag erstellt von
Christina Schwann

Datum: 30.06.2026

Lesezeit: 12 min

Diesen Beitrag finden Sie auch in der Sommer-Ausgabe 2023 des ÖKAS Fachmagazins analyse:berg #25.
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Ein Bericht über die medizinische Versorgung der Athlet*innen bei den World Mountain and Trailrunning Championships Innsbruck­-Stubai 2023.

Benedikt Treml
Allgemeine und chirurgische Intensivstation Universitätsklinik für Anästhesie und Intensivmedizin Innsbruck

Beatrix Schobersberger
Fachärztin für Innere Medizin, Gastroenterologie und Hepatologie, Sportwissenschafterin

Wolfgang Schobersberger
Institut für Sport-, Alpinmedizin und Gesundheitstourismus (ISAG), Tirol Kliniken Innsbruck UMIT Tirol, Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften- und Technologie, Hall/Tirol

Einleitung

Trailrunning und Mountainrunning erfreuen sich weltweit zunehmender Beliebtheit. Die International Trail Running Association (ITRA) definiert das Trailrunning als Laufen in der Natur. Gelaufen wird sowohl in den Bergen als klassischer Berglauf als auch auf ständig wechselndem Untergrund in verschiedenen Umgebungen wie Wäldern, Ebenen, Wüsten, auf Hügeln, Schneepisten u. a. abseits der asphaltierten Straßen. Als Ultra Run wird das Laufen über eine Strecke definiert, die länger ist als die klassische Marathondistanz von 42,195 Kilometern. Der Leichtathletik-Weltverband World Athletics erkannte den Traillauf 2015 als offizielle Disziplin an.

Bei den Wettkämpfen gibt es keine vordefinierten Distanzen oder Höhenunterschiede und hinsichtlich der topografischen Gegebenheiten sind keine Grenzen gesetzt. Dadurch ist es auch nicht möglich, die einzelnen Veranstaltungen miteinander zu vergleichen.

Die Wettkämpfe basieren auf dem Konzept der Selbstversorgung, was bedeutet, dass die Athlet*innen hinsichtlich Ausrüstung, Kommunikation, Essen und Trinken zwischen den Verpflegungsstationen autonom sein müssen.

Vom 6. bis 10. Juni 2023 fanden die World Mountain and Trailrunning Championships (WMTRC) in der Region Innsbruck-Stubaital statt. Es ist erst das zweite Mal nach 2022 im thailändischen Chiang Mai, dass die Berg- und Trailrunner ihre Weltmeisterschaften gemeinsam austragen. Bei den WMTRC handelt es sich um Titelkämpfe der ITRA, der World Mountain Running Association (WMRA) und der International Association of Ultrarunners (IAU), die von World Athletics (WA) koordiniert werden.

An den vier Wettbewerbstagen maßen sich insgesamt 1.600 Läufer*innen aus 68 Nationen. Die Königsdisziplin, der Trail Long, wartete mit einer beeindruckenden Streckenlänge von 86,9 Kilometern und 6.500 Höhenmetern Aufstieg von Neustift durch die Kalkkögel im Stubaital nach Innsbruck auf.

„Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun,
wozu es im Winter zu kalt war.“

Mark Twain

Medizinisches Konzept


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